Montag, 10. Februar 2020

Gütersloher Gründe für westfälische Böden

Zur langen Nacht der Kunst werden wir am 16. Mai 2020 mit schwerem Gerät in Gütersloh auffahren, um mittels Planierwalzen und Pigmenten, Gouachen und dem ortstypischen Straßendreck quadratmeterweise PRÄGEDRUCKE des Bodens zu erstellen.

Die abgebildeten Flächen werden dabei in ihrem realen Bodenzustand erfasst und farblich interpretiert, sowie mit ihrem gutachterlichen Bodenrichtwertpreis versehen. 

Sichtbar wird dadurch nicht nur die Schönheit des Bodens sondern zugleich auch seine einzigartige Beschaffenheit, seine westfälische Besonderheit und sein real erzielter Preis, den man für den Erwerb vor Ort auszugeben bereit ist.


Grund und Boden untersucht dabei seit einigen Jahren die entstandenen Gefälle zwischen Zentrum und Peripherie. Das gilt ebenso lokal wie global. Die Preise und Werte von Paris oder Gütersloh, von Kiel oder Wasserburg am Inn weisen dabei partiell astronomische Differenzen auf!

Denn nicht der Künstler - die Lage macht den Preis.

Bewegt man sich nun in Gütersloh nur einmal ums Eck von der Kirchstraße über die Kreuzung der Berliner Straße in die Fußgängerzone so überschreiten wir von 360 bis1500 Euro unterschiedlichste Wertezonen.

Bis also in Kürze zur Performativen Planierwalzen Promenade in Gütersloh, wenn es wieder heißt

WIR DRUCKEN WEITER!

Wir freuen uns auf Ihren Besuch

Ihre Susanne von Bülow und Ruppe Koselleck
für GRUND UND BODEN
via facebook

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